Bewerbungstipps

Tipps für die Bewerbungs-Unterlagen

Einführung

Wenn du mit der Schule fertig bist,

kannst du einen Grünen Beruf lernen.

Einen Beruf lernst du in der Ausbildung.

Die Ausbildung machst du in der Berufs-Schule und im Ausbildungs-Betrieb.

Dafür musst du eine Bewerbung schreiben.

Und die Bewerbung an einen  Ausbildungs-Betrieb schicken.

In der Bewerbung steht, was du kannst.

Und was du gelernt hast.

 

Eine Bewerbung besteht aus 3 Dokumenten.

Dokumente sind wichtige Texte.

Zur Bewerbung gehören diese 3 Dokumente:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugnis

 

Anschreiben

Das Anschreiben ist ein Brief an den Ausbildungs-Betrieb.

Im Brief steht, wer du bist.

Und warum du dich bewirbst.


Am Anfang begrüßt du den Empfänger.

Dann schreibst du, für welchen Ausbildungs-Platz du dich bewirbst.


Danach kannst du deine Stärken aufzählen.

Stärken sind zum Beispiel:

  • was du gut kannst
  • was du gerne machst

Gut ist auch:

Wenn deine Stärken zum Beruf passen.


Vielleicht hast du schon Arbeits-Erfahrung gesammelt.

Zum Beispiel:

  • bei einem Praktikum
  • bei einer früheren Ausbildung
  • oder bei einer früheren Arbeits-Stelle

Das kannst du auch in das Anschreiben schreiben.


Am Schluss verabschiedest du dich,

Und du schreibst, dass du dich über eine Antwort freust.

 

Damit es einfacher für dich ist:

Hier ist eine Anschreiben-Vorlage.

Sie zeigt:

Wie das Anschreiben aussieht.

Du kannst die Vorlage für dein Anschreiben benutzen.

Lebens-Lauf

Im Lebens-Lauf stehen noch mehr Informationen über dich.

Zum Beispiel:

  • Name
  • Wohn-Adresse
  • Geburtstag
  • Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse

Im Lebens-Lauf steht auch:

  • wann und wo du zur Schule gegangen bist
  • wann und wo du Erfahrung gesammelt hast
  • welche Hobbys du hast

Diese Informationen kommen in eine Tabelle.

Auf der linken Seite steht das Datum.

Auf der rechten Seite steht der Name von der Schule.

Oder der Name vom früheren Arbeit-Geber.


Bewerbungs-Foto:

Du kannst auch ein Foto von dir zeigen.

Das Foto kommt auch in den Lebens-Lauf.

Viele Ausbildungs-Betriebe wünschen sich ein Foto.

 

Damit es einfacher für dich ist:

Hier ist eine Lebenslauf-Vorlage.

Sie zeigt:

Wie der Lebenslauf aussieht.

Du kannst die Vorlage für deinen Lebenslauf benutzen.

Zeugnisse

Die Zeugnisse sind Beurteilungen.

Beurteilungen sind zum Beispiel:

  • das Abschluss-Zeugnis von deiner Schule
  • ein Arbeits-Zeugnis von früheren Arbeits-Stellen
  • eine Praktikums-Bescheinigung

Von diesen Zeugnissen machst du Kopien.

 

Bewerbungs-Mappe

Wenn du alle Dokumente fertig hast:

Lege das Anschreiben auf die Bewerbungs-Mappe.

Der Lebens-Lauf und die Zeugnisse,

kommen in die Bewerbungs-Mappe.


Ein Klemm-Hefter ist gut als Mappe.

Der Ausbilder kann die Dokumente leicht heraus-nehmen.

Achte darauf:

Dass alle Dokumente ordentlich und sauber sind.


Anschreiben und Mappe schickst du an den Ausbildungs-Betrieb.

Du kannst einen großen Brief-Umschlag benutzen.

Die großen Brief-Umschläge haben die Größe C4.

Es gibt Umschläge mit Sicht-Fenster.

Das ist praktisch:

Im Sicht-Fenster sieht man die Empfänger-Adresse.

 

Wenn du noch Hilfe brauchst

Gehe zur Arbeits-Agentur.

Dort gibt es Berater.

Sie helfen dir mit der Bewerbung.

Du kannst auch Familie oder Freunde fragen.

 


Tipps für das Vorstellungs-Gespräch

Einführung

Wenn dem Ausbildungs-Betrieb deine Bewerbung gefällt,

dann wirst du zum Vorstellungs-Gespräch eingeladen.


Beim Vorstellungs-Gespräch möchte dich der Ausbildungs-Betrieb kennen-lernen.

Ihr könnt prüfen,

ob ihr zueinander passt.


Im Vorstellungs-Gespräch sprichst du mit Menschen von dem Ausbildungs-Betrieb.

Manchmal ist es nur eine Person.

Manchmal sind es aber auch mehr Personen.


Im Vorstellungs-Gespräch musst du Fragen beantworten.

Zum Beispiel:

  • Warum willst du die Ausbildung bei dieser Firma machen?
  • Was kannst du besonders gut?
  • Was kannst du nicht so gut?
  • Wie stellst du dir die Arbeit vor?

­­Damit das Vorstellungs-Gespräch erfolgreich wird:

Bereite dich vor.

Dann hast du bessere Chancen.

Und du machst einen guten Eindruck.

 

Hier stehen ein paar Tipps für das Vorstellungs-Gespräch:

 
Wähle einen guten Termin für das Vorstellungs-Gespräch.

Meistens kannst du dir den Termin nicht aussuchen.

Falls du doch einen Termin aussuchen darfst:

Wähle einen Termin am Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag.

Montag ist nicht so gut:

Am Montag gibt es oft viel zu tun in der Firma.

Freitag ist auch nicht so gut:

Am Freitag denken die Leute schon ans Wochen-Ende.

 

Informiere dich über den Ausbildungs-Betrieb.

Zum Beispiel:

Was macht der Betrieb?

Wie groß ist der Betrieb?

Was ist wichtig für den Betrieb?

Du findest Informationen auf der Internet-Seite.

Da kannst du vieles nachlesen.

 

Sieh vorher nach, wie du zum Ausbildungs-Betrieb kommst.

Dann weißt du den Weg.

Und du kommst nicht zu spät.

 

Zieh dir saubere, knitter-freie Kleidung an.

Und suche einen Tag vorher aus, was du anziehst.

Dann musst du morgens nicht überlegen.

 

Es ist nicht schlimm, wenn du nervös bist.

Auch der Ausbilder ist manchmal aufgeregt.

Du kannst beim Gespräch sagen, dass du nervös bist.

Dir kann helfen:

Ruhig einatmen und ausatmen.

 

Am Ende vom Gespräch sollst auch du Fragen stellen.

Das zeigt, dass du dich für die Ausbildung interessierst.

Du kannst zum Beispiel fragen:

  • Warum wurde der Ausbildungs-Platz frei?
  • Was ist das besondere am Ausbildungs-Betrieb?
  • Wie groß ist die Abteilung?
  • Wann kann ich mit Ihrer Entscheidung rechnen?

Manchmal fallen dir auch Fragen beim Gespräch ein.

 



Themen im Vorstellungs-Gespräch

Im Vorstellungs-Gespräch werden dir Fragen gestellt.

So kann dich der Ausbildungs-Betrieb kennen-lernen.

Der Ausbildungs-Betrieb möchte zum Beispiel wissen:

  • Ob du zum Ausbildungs-Betrieb passt
  • Ob ihr euch gut versteht
  • Ob du dich wirklich für den Ausbildungs-Platz interessierst
  • Und welche Erfahrung du vielleicht schon hast

Von dir erzählen

Am Anfang von dem Vorstellungs-Gespräch wird oft gesagt:

„Erzähl etwas von dir.“

Dann kannst du sagen:

  • Wo du schon Arbeits-Erfahrungen gesammelt hast
  • Was deine Interessen sind
  • Oder was für Fähigkeiten und Talente du hast

Achte beim Erzählen darauf,

dass es zum Beruf passt.

Zum Beispiel:

Du hast ein Vorstellungs-Gespräch in einer Gärtnerei.

Dann kannst du sagen:

„Ich arbeite Zuhause auch gerne im Garten.“

Oder:

„Ich bin gerne draußen an der frischen Luft“.


Warum gerade hier?

Eine andere Frage ist:

„Warum willst du gerade bei uns arbeiten?“

Der Chef will wissen:

Warum du dich für seinen Ausbildungs-Betrieb entschieden hast.

Dann kannst du sagen:

  • Was das tolle an dem Ausbildungs-Betrieb ist
  • Was dich an der Arbeit interessiert
  • Oder dass du viel lernen willst in dem Bereich

Damit du gut antworten kannst:

Informiere dich über den Ausbildungs-Betrieb.

Das zeigt:

Du interessierst dich wirklich für den Ausbildungs-Platz.

Und du weißt,

was den Ausbildungs-Betrieb besonders macht.


Stärken und Schwächen

Oft wirst du auch gefragt:

„Was sind deine Stärken?“

Und: „Was sind deine Schwächen?“
 

Stärken sind zum Beispiel:

  • Was du gut kannst
  • Was du gerne machst

Zum Beispiel:

  • Dass du zuverlässig bist
  • Oder dass du gut mit anderen Menschen arbeiten kannst

Schwächen sind zum Beispiel:

  • Was du nicht so gut kannst
  • Oder was du nicht gerne machst

Zum Beispiel:

  • Dass du wenig Erfahrung mit Computern hast
  • Oder dass du nicht gerne vor vielen Leuten sprichst

Gut ist:

Wenn deine Stärken zum Beruf passen.

Dann kannst du bei der Arbeit gut helfen.

Gut ist auch:

Wenn du deine Schwächen kennst.

Dann kannst du an den Schwächen arbeiten.

Und dich verbessern.


Wie stellst du dir die Arbeit vor?

Der Chef von dem Ausbildungs-Betrieb will vielleicht wissen:

Ob du weißt,

was man bei der Arbeit macht.

Deshalb wirst du manchmal gefragt:

„Wie stellst du dir einen typischen Tag bei uns vor?

Auch hier ist gut:

Informiere dich vorher über den Ausbildungs-Betrieb.

Dann kannst du dir einen Arbeits-Tag besser vorstellen.

Und du kannst besser auf die Frage antworten.

Wenn du nicht genau Bescheid weißt:

Schlage ein Praktikum vor.

Beim Praktikum bist du nur kurze Zeit im Ausbildungs-Betrieb.

Zum Beispiel für 3 Tage.

Du kannst sehen:

Ob dir die Arbeit gefällt.

Und ob du gut mit den Kollegen auskommst.

Der Chef merkt dann:

Du interessierst dich für die Arbeit.

Und er sieht deine Fähigkeiten und Talente.


Eigene Fragen stellen

Am Ende von dem Vorstellungs-Gespräch fragt der Chef:

Hast du noch Fragen?“

Dann sollst du deine Fragen stellen.

Es ist gut eigene Fragen zu stellen.

Das zeigt:

Du interessierst dich für den Ausbildungs-Betrieb.

Und für den Ausbildungs-Platz.

Der Chef merkt:

Du hast dir Gedanken gemacht.

Pass auf:

Es gibt gute und schlechte Fragen.

Eine schlechte Frage im Vorstellungs-Gespräch ist zum Beispiel:

„Wieviel Urlaub bekomme ich?“

Dann denkt der Chef vielleicht:

Du willst gar nicht Arbeiten.

Gute Fragen sind zum Beispiel:

„Wie viele Leute arbeiten mit mir zusammen?“

Oder:

„Welche Aufgaben habe ich im Ausbildungs-Betrieb?“

 

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