Mein

Wunschberuf

„Grüne

Berufe

sind voller

Leben“

Grüne Berufe auf einen Blick

Tierwirt/in

Was macht eigentlich ein/e Tierwirt/in?

Tierwirte züchten und versorgen Tiere. Je nach Fachrichtung sind das Rinder, Schweine, Schafe, Geflügel oder auch Bienen. Tierwirte tragen dazu bei, die Tiere art- und tierschutzgerecht sowie umweltschonend zu halten und die Produkte nachhaltig herzustellen und anzubieten.

Was genau wirst du während der Ausbildung lernen?
  • Rinderhaltung, Kälber- und Jungrinderaufzucht, Reproduktion, Produktion von Milch sowie Zucht- und Schlachttieren, Weidewirtschaft, Futtergewinnung
  • Reproduktion von Schweinen, Sauenhaltung, Ferkelaufzucht und Schweinemast, Vermarktung, Technische Systeme der Schweinehaltung, Verwertung und Entsorgung von Rückständen
  • Geflügelhaltung und Herdenmanagement, Fütterung, Produktgewinnung und Vermarktung, Reproduktion, Vermehrung, Brut
  • Schafhaltung, Ablammung und Aufzucht, Produktion von Wolle, Milch und Fleisch, Hütetechnik, Weidewirtschaft, Futtergewinnung, Naturschutz und Landschaftspflege
  • Bienengesundheit und Völkerführung, Bienenwanderung, Bienenweide, Bestäubung und Naturschutz, Bienenprodukte gewinnen und vermarkten, Königinnenzucht

Tierwirt/in

Wo wirst du später einmal arbeiten können?

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung kannst du in landwirtschaftlichen Betrieben, im Dienstleistungsbereich der Agrarwirtschaft, in vor- und nachgelagerten Bereichen der Landwirtschaft arbeiten. Weiterhin können agrarwirtschaftliche Verbände mögliche Arbeitgeber sein.

 

Berufsschule

Für die Fachrichtung Rind und Schwein ist die Berufsschule in Schwerstedt, für die Fachrichtung Schäferei und Geflügel in Merbitz, Sachsen-Anhalt.

Ausbildungsbetrieb

Die praktische Ausbildung erfolgt in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb, mit welchem ein schriftlicher Ausbildungsvertrag zu schließen ist.

Überbetriebliche Ausbildung

Fachrichtung Rind und Schwein (Schwerstedt)
Fachrichtung Schäferei (Schöndorf bei Weimar) .

In diese Fachrichtungen kannst du dich spezialisieren:
  • Rinderhaltung
  • Schäferei
  • Schweinehaltung
  • Imkerei
  • Geflügelhaltung

Landwirt/in

Was macht eigentlich ein/e Landwirt/in?

Traditionelle Hauptaufgabe der Landwirtschaft ist pflanzliche und tierische Erzeugung mit dazugehöriger Technik. Das erfordert gut motivierte und hoch qualifizierte Fachkräfte. Zunehmend wird der Landwirt auch zum Natur- und Landschaftspfleger. Der Einsatz in der Tierproduktion trägt zur Abwechslung bei der Ausübung des Berufes bei.

Was genau wirst du während der Ausbildung lernen?
  • Erwerb von Fertigkeiten und Kenntnissen in der Bodenbearbeitung
  • Bestandsführung und Verwertung pflanzlicher Produkte
  • Versorgung und Nutzung von Tieren
  • tiergerechtes und umweltverträgliches Halten von Nutztieren
  • Handhaben und Instandhalten von Maschinen
  • Organisation der betrieblichen Arbeit, Produktion und Vermarktung

Landwirt/in

Wo wirst du später einmal arbeiten können?

Nach erfolgreich beendeter Ausbildung kannst du im Acker- und Pflanzenbau, in der Tierzucht und Tierhaltung oder in der Landschaftspflege und im Umweltschutz eingesetzt werden. Weitere Arbeitgeber können Betriebe im Dienstleistungsbereich der Agrarwirtschaft oder in vor- und nachgelagerten Bereichen der Landwirtschaft sein.

 

Berufsschule (Schwerstedt

Das fachtheoretische Wissen und Können wird in der Staatlichen Berufsbildenden Schule Schwerstedt / Apolda vermittelt. Hier kann auch parallel die Fachhochschulreife erworben werden.

Ausbildungsbetrieb

Die praktische Ausbildung erfolgt in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb, mit welchem ein schriftlicher Ausbildungsvertrag zu schließen ist.

Überbetriebliche Ausbildung (Schwerstedt)

In der überbetrieblichen Ausbildungsstätte für Land- und Hauswirtschaft Schwerstedt wird das im Betrieb erworbene Wissen und Können durch wichtige Zusatzqualifikation ergänzt.

schön und elegant, aber nicht nur Hobby

„Für alle, die gern mit kleinen und großen Tieren arbeiten, genau das Richtige!“

Gärtner/in

Was macht eigentlich ein/e Gärtner/in?

Gärtner erzeugen Topfpflanzen und Schnittblumen, Stauden und Baumschulerzeugnissen, Obst und Gemüse sowie gestaltet Gärten, Parkanlagen und Friedhöfe. Die Tätigkeiten variieren in Abhängigkeit der natürlichen Vegetationsabläufe der Pflanzen und sind sehr abwechslungsreich. Zudem wird auf das Beraten von Kunden und Verkaufen von Produkten großer Wert gelegt.

Was genau wirst du während der Ausbildung lernen?
  • Anlage von Baumschulquartieren, Roden, Sortieren und Lagern von Gehölzen
  • Anlage, Pflege und Erneuerung von Grabstätten, Trauerbinderei, Dekoration
  • Vorbereiten, Einrichten und Abwickeln von Baustellen, Erdarbeiten, Errichten von Bauwerken in Außenanlagen
  • Ernten, Aufbereiten und Lagern von Gemüse sowie die Vermarktung
  • Anlegen von Obstpflanzungen‚ Ernten, Aufbereiten, Lagern und Vermarkten
  • Stauden auswählen, aufbereiten und verkaufen
  • Anzucht, Pflege, Ernte, Aufbereiten und Verkaufen von Zierpflanzen

Gärtner/in

Wo wirst du später einmal arbeiten können?

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung kannst du in Gärtnereien in den verschiedenen Spezialisierungen, in Garten- und Landschaftsbaubetrieben aber auch bei Städten oder Kommunen eingesetzt werden. Auch Verkaufseinrichtungen und Dienstleistungsbetriebe könnten Arbeitgeber sein.

 

Berufsschule (ErfurtGera oder Mühlhausen)

Das fachtheoretische Wissen und Können wird in einer Berufsschule vermittelt. An der Berufsschule in Erfurt kann zusätzlich die Fachhochschulreife erworben werden.

Ausbildungsbetrieb

Die praktische Ausbildung erfolgt in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb, mit welchem ein schriftlicher Ausbildungsvertrag zu schließen ist.

Überbetriebliche Ausbildung (Erfurt und Witzenhausen)

In den überbetrieblichen Ausbildungsstätten wird das im Betrieb erworbene Wissen und Können durch wichtige Zusatzqualifikation ergänzt.

 

In diese Fachrichtungen kannst du dich spezialisieren:
  • Baumschule
  • Gemüsebau
  • Friedhofsgärtnerei
  • Obstbau
  • Zierpflanzenbau
  • Staudengärtnerei
  • Garten- und Landschaftsbau

Pferdewirt/in

Was macht eigentlich ein/e Pferdewirt/in?

Pferdewirte halten, züchten und versorgen Pferde. Zudem werden Pferd und Reiter/in von ihnen in bestimmten Reittechniken ausgebildet. Pferdewirte bereiten die Pferde z.B. auf Turniere vor oder unterweisen Kunden im Umgang mit den Tieren. Die Aufgaben sind je nach Fachrichtung verschieden.

Was genau wirst du während der Ausbildung lernen?
  • Pferdehaltung und -fütterung
  • Bewegen von Pferden im Reiten oder Fahren, Arbeiten an der Longe
  • Tierschutz und Tiergesundheit
  • Ausbildung und Vorbereitung von Pferden für Zucht- und Leistungsprüfungen
  • Kenntnis betrieblicher Abläufe und betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge
  • Pferdezucht und -aufzucht
  • Einsatz von Maschinen und Geräten
  • Wissen über Dienstleistung und Marketing und Beratung von Kunden

Dazu kommen den Spezialisierungen entsprechende ergänzende Inhalte.

Pferdewirt/in

Wo wirst du später einmal arbeiten können?

Im Idealfall ergibt sich dein Einsatzgebiet aus dem gewählten Schwerpunkt. Mögliche Arbeitgeber sind Gestüte, Betriebe mit Pensionspferdehaltung oder Betriebe, die Ferien auf dem Land mit Kinderbetreuung und Reiten anbieten.

 

Berufsschule (Saalfeld-Rudolstadt)

Das fachtheoretische Wissen und Können wird in der Berufsschule in Rudolstadt vermittelt.

Ausbildungsbetrieb

Die praktische Ausbildung erfolgt in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb, mit welchem ein schriftlicher Ausbildungsvertrag zu schließen ist.

Überbetriebliche Ausbildung (Moritzburg)

In der überbetrieblichen Ausbildungsstätte wird das im Betrieb erworbene Wissen und Können durch wichtige Zusatzqualifikation ergänzt.

In diese Fachrichtungen kannst du dich spezialisieren:
  • Pferdehaltung und Service
  • Pferdezucht
  • Klassische Reitausbildung
  • Pferderennen (Rennreiten, Trabrennfahren)
  • Spezialreitweisen (Westernreiten, Gangreiten)

Milchtechnologe/in

Was macht eigentlich ein/e Milchtechnologe/-in?

Milchtechnologen verarbeiten Rohmilch zu Milchprodukten. Außerdem führen sie Qualitätskontrollen durch, verpacken Milch- und Milcherzeugnisse und lagern sie. Für das Bedienen moderner, zumeist PC-gesteuerter Produktions- und Abfüllanlagen sind gut ausgebildete Fachleute erforderlich.

Was genau wirst du während der Ausbildung lernen?
  • Vorbereiten von Arbeitsabläufen und Arbeiten im Team
  • Anwenden von Qualitätssicherungssystemen und Hygienemaßnahmen
  • Durchführen von Produktionsmaßnahmen zur Behandlung von Lebensmitteln und Rohstoffen
  • Steuern und Regeln von Produktionsprozessen
  • Annehmen, Lagern und Abgaben von Erzeugnissen, Produkten und Materialien sowie Verpackung von Produkten

Milchtechnologe/in

Wo wirst du später einmal arbeiten können?

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung kannst du in der milchverarbeitenden Industrie (z.B. Molkereien, Milchwerke, Käsereien), in milchwirtschaftlichen Lehr- und Forschungsanstalten oder Betrieben der Lebensmittelindustrie (z.B. Feinkost-, Getränke-, Süßwarenherstellung) tätig werden.

 

Berufsschule (Oranienburg)

Das fachtheoretische Wissen und Können wird in der  Berufsschule vermittelt.

Ausbildungsbetrieb

Die praktische Ausbildung erfolgt in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb, mit welchem ein schriftlicher Ausbildungsvertrag zu schließen ist.

Überbetriebliche Ausbildung (Oranienburg)

In der überbetrieblichen Ausbildungsstätte der Milchwirtschaftlichen Lehr- und Untersuchungsanstalt  wird das im Betrieb erworbene Wissen und Können durch wichtige Zusatzqualifikation ergänzt.

Unsere Fort- und

Weiterbildungen

Sie arbeiten bereits in der grünen Branche und möchten sich weiterqualifizieren? Dann lesen Sie hier alles über die Fortbildungs- und Weiterbildungsangebote.

Pflanzen-

Technologe/in

Was macht eigentlich ein/e Pflanzentechnologe/-in?

Pflanzentechnologen und -technologinnen wirken in der Pflanzenzüchtung an vielfältigen Arbeitsschritten mit. Beispielsweise planen sie Feldversuche und Untersuchungsreihen, führen diese durch und dokumentieren sie. Sie bauen Pflanzen an, pflegen und ernten sie. Sie unterstützen die Pflanzenzüchter bei der Entwicklung neuer Sorten. Im Labor untersuchen sie Pflanzen auf chemische Inhaltsstoffe oder bestimmte Erbanlagen.

Was genau wirst du während der Ausbildung lernen?
  • Kulturpflanzen zu Versuchs- und Vermehrungszwecken anbauen, pflegen und ernten
  • Versuche und Untersuchungsreihen planen, durchführen und dokumentieren
  • Züchtungs- und Vermehrungsverfahren anwenden
  • Maschinen und Geräte einsetzen, pflegen und warten, Arbeitsstoffe einsetzen
  • Probennahme und -analyse durchführen

Pflanzentechnologe/in

Wo wirst du später einmal arbeiten können?

Pflanzentechnologen arbeiten hauptsächlich bei Unternehmen in den Bereichen Pflanzenzüchtung, -schutz und -vermehrung sowie bei Saatgutfirmen und in landwirtschaftlichen oder gartenbautechnischen Untersuchungs- und Forschungsanstalten.

 

Berufsschule  (Einbeck)

Das fachtheoretische Wissen und Können wird in der Berufsschule in Einbeck in Niedersachsen vermittelt.

 „Für Leute, die gut in Physik und Chemie sind“

Milch-

wirtschaftliche/r

Laborant/in

Was macht eigentlich ein/e Milchwirtschaftliche/r Laborant/in?

Milchwirtschaftliche Laboranten und Laborantinnen stellen die einwandfreie Qualität von Milch und Milchprodukten sicher. Hierfür überprüfen sie die Inhaltsstoffe und Eigenschaften der Erzeugnisse in allen Produktionsstadien mit Hilfe chemischer, physikalischer und mikrobiologischer Untersuchungsverfahren an modernsten Analysegeräten.

Was genau wirst du während der Ausbildung lernen?
  • Grundlagen naturwissenschaftlicher und hygienischer Arbeitsmethoden
  • Berufsbezogene Rechtsvorschriften
  • Rohstoff Milch sowie seine Be- und Verarbeitung
  • Auswählen und Entnehmen von Proben
  • Durchführen von chemischen und physikalischen Untersuchungen der Milch und Milcherzeugnisse sowie von Lebensmittelzusatzstoffen
  • Durchführen von mikrobiologischen Untersuchungen
  • Auswerten und Beurteilen von Untersuchungsergebnissen

Milchwirtschaftliche/r Laborant/in

Wo wirst du später einmal arbeiten können?

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung kannst du in Betrieben der Milchverarbeitung (Molkereien, Käsereien) oder Betrieben der Nahrungs- und Genussmittelherstellung (z.B. in Lebensmittellaboratorien) eingesetzt werden. Weitere Arbeitgeber können milchwirtschaftliche Lehr- und Versuchsanstalten oder Institute sein.

 

Berufsschule (Oranienburg)

Das fachtheoretische Wissen und Können wird in der Berufsschule vermittelt.

Ausbildungsbetrieb

Die praktische Ausbildung erfolgt in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb, mit welchem ein schriftlicher Ausbildungsvertrag zu schließen ist.

Überbetriebliche Ausbildung (Oranienburg)

In der überbetrieblichen Ausbildungsstätte der Milchwirtschaftlichen Lehr- und Untersuchungsanstalt  wird das im Betrieb erworbene Wissen und Können ergänzt.

Revierjäger/in

Was macht eigentlich ein/e Revierjäger/in?

Revierjäger bewirtschaften ein Jagdrevier, d.h. u.a. Wildbestände regulieren, Jagdhunde führen, Lebensräume von Wildtieren gestalten und Maßnahmen zum Tier-, Arten- und Naturschutz unter Berücksichtigung ökologischer Zusammenhänge nachhaltig durchführen. Der sichere Umgang mit Waffen und anderen Jagdgeräten und deren tierschutzgerechter Einsatz, das erlegte Wild fachgerecht zu beurteilen, zu versorgen und zu vermarkten gehört ebenfalls zu den Aufgaben.

Was genau wirst du während der Ausbildung lernen?
  • einheimische Pflanzen und Tiere erkennen sowie Daten zu Wildbeständen und zur Entwicklung von Lebensräumen erheben und dokumentieren
  • Jagdbetrieb planen, organisieren und durchführen; Standorte für jagdliche Einrichtungen festlegen und diese erstellen, pflegen und instand setzen
  • Waffen, Munition und Optik für die Jagdausübung und den Jagdschutz auswählen, transportieren, führen und tierschutzgerecht einsetzen
  • Jagdsignale und Wildlockrufe kennen
  • Maßnahmen zum Jagd- und Wildschutz durchführen, Fallwild fachgerecht beseitigen
  • erlegtes Wild fachgerecht versorgen und verwerten, Wildbret zerwirken, küchenfertig vorbereiten und Wildbretvermarktung
  • Jagdgebrauchshunde und Jagdhilfstiere (Greifvögel, Frettchen) halten, ausbilden und führen

Revierjäger/in

Wo wirst du später einmal arbeiten können?

Revierjägerinnen und Revierjäger arbeiten in Jagd- und Forstbetrieben, darüber hinaus bei Verbänden sowie in der jagdlichen Aus- und Weiterbildung.

 

Berufsschule (Northeim)

Das fachtheoretische Wissen und Können wird in der Berufsschule in Notheim in Niedersachsen vermittelt.

Winzer/in

Was macht eigentlich ein/e Winzer/in?

Winzer sind Fachleute für den gesamten Produktionsprozess des Weines. Dazu gehören alle Tätigkeiten von der Bodenbearbeitung des Weinberges sowie das Setzen von Jungpflanzen bis hin zur Weinlese, der Weinherstellung und Vermarktung.

Was genau wirst du während der Ausbildung lernen?

Viel Wert wird darauf gelegt, technische, wirtschaftliche und ökologische Zusammenhänge im Betrieb zu kennen. Weiterhin geht es um die Erlangung der nachfolgenden Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten:

  • Traubenerzeugung im Weinberg planen und durchführen, z.B. am Rebstock arbeiten
  • Abläufe und Technik bei der Weinbereitung im Keller kennen
  • Maschinen und Geräte im Weinbaubetrieb bedienen 
  • Traubenproduktion im Weinberg planen, durchführen und kontrollieren
  • Reben pflanzen und pflegen
  • Trauben ernten und Weinbereitung vorbereiten
  • kellerwirtschaftliche Abläufe planen und durchführen, Kellertechnik anwenden
  • Weinqualität prüfen, Wein abfüllen, verpacken und vermarkten

Winzer/in

Wo wirst du später einmal arbeiten können?

Hauptsächliche Einsatzgebiete nach der Ausbildung sind auf Weingütern oder bei Herstellern von Traubenwein.

 

Berufsschule (Bad Kreuznach)

Das fachtheoretische Wissen und Können wird in der Berufsschule in Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz vermittelt.

Fachkraft

Agrarservice

Was macht eigentlich eine „Fachkraft Agrarservice“? 

Die Hauptaufgaben einer „Fachkraft Agrarservice“ liegen in den Bereichen Pflanzenproduktion, Agrartechnik und landwirtschaftliche Dienstleistungen.

 

Was genau wirst du während der Ausbildung lernen?
  • Pflanzenproduktion u.a. Bodenbearbeitung; Bestellen und Pflegen von Kulturen; Ernte, Lagerung und Konservierung pflanzlicher Produkte. Die Ausbildung erfolgt an mindestens 3 von 6 möglichen Kulturen
  • Bedienen und Führen landwirtschaftlicher Maschinen; Pflegen, Warten und Instandhalten von Agrartechnik
  • Kommunikation und Information; Dienstleistung und Kundenorientierung; qualitätssichernde Maßnahmen
  • Umweltschutz; Naturschutz, ökologische Zusammenhänge, Nachhaltigkeit
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes; betriebliche Abläufe, wirtschaftliche Zusammenhänge
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit

Fachkraft Agrarservice

Wo wirst du später einmal arbeiten können?

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung kannst du in landwirtschaftlichen Betrieben des Pflanzenbaus, landwirtschaftlichen Lohnunternehmen oder agrartechnischen Dienstlelstungsunternehmen beruflich eingesetzt werden.
 

Berufsschule 

Das fachtheoretische Wissen und Können wird in einer Berufsschule erworben. In Thüringen selbst erfolgt die theoretische Ausbildung derzeit noch nicht.

Ausbildungsbetrieb

Die praktische Ausbildung erfolgt in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb, mit welchem ein schriftlicher Ausbildungsvertrag zu schließen ist.

Überbetriebliche Ausbildung (Schwerstedt)

In der überbetrieblichen Ausbildungsstätte für Land- und Hauswirtschaft Schwerstedt wird das im Betrieb erworbene Wissen und Können durch wichtige Zusatzqualifikation ergänzt.

„Ein Job mit Anspruch und Vielseitigkeit

Fischwirt/in

Was macht eigentlich ein/e Fischwirt/in?

Fischwirte sind in den Bereichen der Fischhaltung und Fischzucht sowie in der Fluss-, Seen-, Küsten- und Hochseefischerei tätig. Nicht nur der Sinn für fischereibiologische Vorgänge, auch betriebswirtschaftliches Verständnis ist dabei gefragt.

Was genau wirst du während der Ausbildung lernen?
  • Kenntnis der verschiedenen Fischarten
  • Fischzucht- und Aufzuchtmethoden
  • Fütterungsmethoden und Lagerung
  • Erkennen und Bekämpfen von Fischkrankheiten
  • Teichpflege
  • Schätzen des Nutzen- und Ertragswertes von Fischereigewässern

Fischwirt/in

Wo wirst du später einmal arbeiten können?

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung kannst du - je nach gewählten Schwerpunkten - z.B. in der Teichwirtschaft, auf Fischgütern, in Fischbrutbetrieben, in Fischverarbeitungsbetrieben oder in der Seen- und Küstenfischerei beruflich eingesetzt werden.

 

Berufsschule (Königswartha)

Das fachtheoretische Wissen und Können wird in der Berufsschule in Königswartha, in Sachsen vermittelt.

Ausbildungsbetrieb

Die praktische Ausbildung erfolgt in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb, mit welchem ein schriftlicher Ausbildungsvertrag zu schließen ist.

Überbetriebliche Ausbildung (Königswartha)

In der überbetrieblichen Ausbildungsstätte wird das im Betrieb erworbene Wissen und Können durch wichtige Zusatzqualifikation ergänzt.

In diese Fachrichtungen kannst du dich spezialisieren:
  • Aquakultur und Binnenfischerei
  • Küstenfischerei und Kleine Hochseefischerei

Technik im Einklang mit Wald und Natur

Hauswirtschafter/in

Was macht eigentlich ein/e Hauswirtschafter/in?

Für Klein und Groß, in Stadt und Land, von früh bis spät, so lassen sich die Tätigkeitsfelder kurzgefasst beschreiben. Personenorientierte Betreuungs- und Serviceaufgaben gehören zunehmend zum Aufgabenfeld.

Was genau wirst du während der Ausbildung lernen?
  • Zu den Ausbildungsinhalten gehören:
  • Arbeitsorganisation, betriebliche Abläufe, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge
  • Einsetzen von Maschinen, Geräten und Gebrauchsgütern
  • Hauswirtschaftliche Versorgungsleistungen
  • Hauswirtschaftliche Betreuungsleistungen
  • Fachaufgaben im Einsatzgebiet: 
    • betriebsspezifische Produkt- und Dienstleistungsangebote, Kundenorientierung und Marketing
    • Erwerbswirtschaftliche bzw. hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung spezifischer Personengruppen in Privathaushalten, sozialen Einrichtungen oder Haushalten landwirtschaftlicher Unternehmen.

Hauswirtschafter/in

Wo wirst du später einmal arbeiten können?

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung kannst du in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche oder Senioren, Familienhaushalten und Haushalten hilfsbedürftiger Menschen tätig werden. Weitere mögliche Arbeitgeber sind Kliniken, Tagungsstätten oder Gastronomiebetriebe.

 

Berufsschule 

Das fachtheoretische Wissen und Können wird in einer Berufsbildenden Schule vermittelt.

Ausbildungsbetrieb

Die praktische Ausbildung erfolgt in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb, mit welchem ein schriftlicher Ausbildungsvertrag zu schließen ist.

Broschüre: "Ausbildung in Grün" 

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Forstwirt/in

Was macht eigentlich ein/e Forstwirt/in?

Forstwirte sind Spezialisten für den Wald. Voraussetzungen, ein solcher Experte zu werden, sind vor allem körperliche Fitness, handwerkliches Geschick sowie technisch-naturwissenschaftliches Interesse. Die Arbeit im Wald erfordert Eigenverantwortung und Teamfähigkeit.

Was genau wirst du während der Ausbildung lernen?
  • Waldbewirtschaftung‚ Forstproduktion (Aufforsten, Verjüngen, Schützen, Erschließen und Pflegen von Waldbeständen)
  • Ernte und Aufbereitung von Forsterzeugnissen (Ernten, Sortieren, Vermessen, Transport und Lagerung von Holz)
  • Forsttechnik (Handhaben, Warten und Instandsetzen von Maschinen und Geräten, Be- und Verarbeiten von Holz und anderen Werkstoffen)
  • Naturschutz und Landschaftspflege (Erhalten, Schützen und Entwickeln besonderer Lebensräume, Anlage und Pflege von Schutz- und Erholungseinrichtungen)

Forstwirt/in

Wo wirst du später einmal arbeiten können?

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung kannst du in staatlichen, kommunalen oder privaten Forstbetrieben eingesetzt werden. Weitere Arbeitgeber können forstliche Dienstleistungsunternehmen, Garten- und Landschaftsbaubetriebe und Unternehmen im Bereich Baumpflege sein. Du kannst außerdem als selbstständige/r Unternehmer/in tätig werden.

 

Alle Informationen zum Berufsbild, zum Ablauf der Berufsausbildung, zu Ansprechpartnern sowie Ausbildungsforstämtern finden Sie im Forstlichen Bildungszentrum in Gehren.